Neubiberg:Fragen an die Bewerber

Klimaschutzinitiative fühlt Bundestagskandidaten auf den Zahn

Wenn es um den Klimaschutz geht, will die Initiative Klimaneutral 2035 aus Neubiberg nichts unversucht lassen. Nun fühlt die Gruppe zur Bundestagswahl den Direktkandidaten aus dem Landkreis bei dem Thema auf den Zahn. Alle acht haben eine E-Mail mit einem kleinen Fragenkatalog erhalten. Wie wollen Sie die Klimaschutz-Initiative 29++ des Landkreises München unterstützen? Welche Konsequenzen wollen Sie aus dem Klimaschutzurteil des Bundesverfassungsgerichts ziehen? Dies und anderes wollen Jens Coldewey, der die Aktion koordiniert, und seine Mitstreiter von den Bewerbern von CSU, Grünen, SPD, AfD, FDP, Linke, Freie Wähler und ÖDP wissen.

"Am unbequemsten dürfte die Frage nach der Finanzierung sein", vermutet der Umweltschützer. Klimaschutz werde erheblich Geld kosten, unterlassener Klimaschutz aber noch mehr, wie man tragischerweise gerade in der Eifel erlebe. "Deshalb ist es für Wählerinnen und Wähler wichtig, zu wissen, woher das Geld dafür kommen soll."

Die Antworten der Kandidaten will die Initiative auf ihrer Homepage veröffentlichen. Die Fakten sollen von einer Umweltsoziologin und einer Meteorologin, die laut Initiative schon lange zum Thema Klimaschutz forschen, überprüft werden. Coldewey und Co. hoffen freilich auf gute Antworten. "Wir sind da optimistisch", meint der Organisator, "die Kandidaten können es sich heute nicht mehr leisten, keine Stellung zu beziehen. Dafür ist das Thema zu wichtig." Unterstützt wird die Initiative bei ihrer Aktion vom Arbeitskreis Klima der Initiative Neubiberg for Future, dem Solarverband Bayern und der Agenda 21 Ottobrunn-Neubiberg.

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