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Neubiberg:Bundeswehr-Uni als Standort für digitale Sicherheit

Die Universität der Bundeswehr in Neubiberg und die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg haben ein neues Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr gegründet. Das neue Zentrum ist Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Covid-19-Krise. Erste Forschungsprojekte seien bereits genehmigt und würden noch in diesem Jahr starten, teilt die Neubiberger Hochschule mit. Derzeit werde ein von beiden Universitäten getragenes und vom Verteidigungsministerium mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattetes wissenschaftliches Zentrum am Standort Neubiberg etabliert. Die Federführung liege bei der Bundeswehr-Uni Neubiberg. Übergeordnetes Ziel des neuen Zentrums sei, die universitäre Forschung der Universitäten der Bundeswehr in den Bereichen Digitalisierung sowie damit verbundener Schlüssel- und Zukunftstechnologien strategisch zu stärken, in einem sicheren Umfeld noch besser zu verknüpfen und neue Forschungskooperationen mit Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zu ermöglichen. Insbesondere soll die Forschung in dem neuen Digitalisierungszentrum das komplette Spektrum der sicherheits- und verteidigungsrelevanten Schlüsseltechnologien der Bundesregierung beinhalten.

© SZ vom 23.09.2020 / SZ
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