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Nachruf auf Elisabeth Leiminger:Die gute Seele der Spielvereinigung

Mehr als 30 Jahre lang gehörte sie zu den Personen, "ohne die der Verein nicht funktionieren würde". So schrieb einst das Stadionmagazin der Spielvereinigung Unterhaching über Elisabeth "Liesl" Leiminger, die sich von 1981 bis 2012 darum kümmerte, dass die Fußballspieler des Vereins selbst dann auf dem Platz gut aussahen, wenn es mit der Leistung mal haperte. Denn die Mutter dreier Kinder war zuständig für das Waschen der Spielkleidung - von Trikots, Hosen und Stutzen - und zwar von den Junioren bis zur ersten Mannschaft.

Das tat Leiminger so aufopferungsvoll, dass sie 2007 vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) mit einer Urkunde und einer Uhr in der Fröttmaninger Arena geehrt wurde - im Beisein von BFV-Präsident Rainer Koch und dem heutigen Bayern-Präsidenten Karl Hopfner. Liesl Leiminger, die vor ihrem Engagement bei der SpVgg in der Gemeinde Unterhaching angestellt war, galt als gute Seele des Klubs, allen Spielern und Trainern war sie nicht nur eine zuverlässige Dienstleisterin, sondern Ansprechpartnerin, gerade wenn es sportlich einmal nicht so lief.

Wie der Verein bekannt gab, ist Elisabeth Leiminger am Montag im Alter von 87 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben.