Nach dem Tod von Bernd EichingerEichingers Erben

Nach dem Tod des großen Münchners fragt sich die Branche, wie es weitergeht. Eichingers Format hat keiner, aber es gibt Filmproduzenten, die in dieser Stadt erstaunliches leisten. Eine Übersicht in Bildern.

Nach dem Tod des großen Münchners fragt sich die Branche, wie es weitergeht. Eichingers Format hat keiner, aber es gibt Filmproduzenten, die in dieser Stadt erstaunliches leisten. Eine Übersicht in Bildern.

Der Mächtige

Wenn einer seit 20 Jahren wichtige Posten bei der wichtigsten deutschen Filmfirma hat und mehr als 80 Kinofilme produziert hat, ist er garantiert berühmt. Oder doch nicht? Martin Moszkowicz ist ein Phänomen: Auf der Straße erkennt ihn keiner, obwohl er seit dem Tod seines langjährigen Geschäftspartners und Freundes Bernd Eichinger der mächtigste Mann im deutschen Film ist. Der 52-Jährige entscheidet als Constantin-Filmvorstand über internationale Koproduktionen und neue Strategien, etwa auf dem 3-D-Markt. In der Öffentlichkeit hält sich der Sohn des kürzlich verstorbenen Theaterregisseurs Imo Moszkowicz zurück, Klatschreporter dürften mit ihm kaum glücklich werden. Künftig wird er aber wohl öfter den Filmboss auf dem roten Teppich geben müssen. Schließlich kommen 2011 ein wichtige Produktionen ("Die drei Musketiere", "Wickie auf großer Fahrt") ins Kino.

Bild: dpa 29. Januar 2011, 15:012011-01-29 15:01:07 © SZ vom 28.01.2011