Einsamer nie als im August, so beginnt eines der bekanntesten Gedichte von Gottfried Benn, das er im Sommer 1936 schrieb. Dunkler nie als im Dezember, könnte sich ein moderner Held der Lyrik dieser Tage denken. Oder, wenn er den Blick sanft nach vorn richtet, in die ersten grauen Schimmer des Januar: Düsterer nie als im Zwischenraum der Jahre.
Landschaften und Mythen im Raum MünchenDas Herz der Finsternis liegt im Osten
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Wälder, Seen und Moore als Spiegel von Seelenlandschaften und Quellen von Raunacht-Mythen und anderen Legenden: Wo im Raum München inspiriert die Natur überhaupt noch zu Ausflügen ins Übernatürliche? Eine gedankliche Reise durch die dunkelste Zeit des Jahres auf der Suche nach Wildnis und Licht.
Essay von Udo Watter

Glaube in Krisenzeiten:Wo die Welt verstummt
Krieg, Despotie und Ungerechtigkeit: Hat die katholische Kirche darauf nicht ein paar Antworten? Im Kloster Schäftlarn finden Menschen Abstand und Ruhe – und mit dem heiligen Benedikt Orientierung. Ein Besuch mit überraschenden Erkenntnissen.
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