Volksbegehren:Kein Honiglecken für die Landwirte

Lesezeit: 8 min

Volksbegehren: Längst nicht nur Honigbienen sind vom Insektensterben betroffen.

Längst nicht nur Honigbienen sind vom Insektensterben betroffen.

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Gut gemeint, schlecht gemacht? Drei Jahre nach dem Volksbegehren "Rettet die Bienen" sehen sich die Bauern im Landkreis München wie Nikolaus Kraus durch das Gesetz massiv belastet. Die Initiatoren ziehen eine gemischte Bilanz.

Von Lukas Koperek, Landkreis München

Im nördlichen Landkreis München, im Herzen Ismanings, liegt der Bauernhof von Nikolaus Kraus. Kartoffeln baut er an und Weißkraut, Kürbisse und Mais, je nach Saison. Früher hatte er auch Milchkühe, aber das, sagt der Landwirt, sei jetzt lange her. Die Branche befindet sich in stetem Wandel. Das weiß Kraus, der vor 30 Jahren den Hof seiner Eltern übernommen hat und seit 2013 auch für die Fraktion der Freien Wähler im Landtag sitzt, nur zu gut. Umso kritischer steht der Ismaninger Krautbauer jedweder gesetzlichen Einschränkung seiner Arbeit gegenüber. "Es ist zwar oft gut gemeint", sagt Kraus, "aber schlecht umgesetzt."

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