Erneuerbare Energien:"Da hat man lange Zeit die Energiewende verschlafen"

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Erneuerbare Energien: Um die Zukunft des Heizkraftwerks Nord auf Unterföhringer Flur wird heftig gerungen.

Um die Zukunft des Heizkraftwerks Nord auf Unterföhringer Flur wird heftig gerungen.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Unterföhrings Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer geht hart ins Gericht mit Münchens OB und dem Stadtrat. Er fordert, endlich auf Geothermie zu setzen, statt weiter im Heizkraftwerk München Nord Müll und Steinkohle zu verbrennen.

Interview von Bernhard Lohr

Beim Münchner Klimaherbst kommen viele zusammen, die die Energiewende in der Landeshauptstadt voranbringen wollen. Zum 16. Mal bereits geht es vier Wochen vom 7. Oktober bis 6. November in vielen Vorträgen und Aktionen um Verkehr, Bauen und die Stadtplanung der Zukunft. Dazu hat der Bürgermeister von Unterföhring, Andreas Kemmelmeyer, auch einiges zu sagen. Auf Unterföhringer Flur steht das Heizkraftwerk Nord der Stadtwerke München, dessen Kohleblock eigentlich nach einem Bürgerentscheid jetzt abgeschaltet werden müsste. Die Stadt wollte diesen durch Gas ersetzen. Kemmelmeyer findet: Beides ist keine gute Idee. Er hält im Vorfeld des Klimaherbstes am Donnerstag, 6. Oktober, 19 Uhr im Münchner Zukunftssalon einen Vortrag über "Fossile Kraftwerke - oder doch lieber Erneuerbare Energien?"

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