Das Thermometer zeigt weit über 30 Grad im Schatten, die Sonne brennt auf die Dächer. Und die Solarpaneele produzieren zur Mittagsstunde Strom im Überfluss. 2335 Kilowattstunden meldet der Energiemonitor der Stadtwerke Dorfen am 26. Juni. Damit stammten am vorvergangenen Freitag, dem bis dahin heißesten Tag des Jahres – der freilich vom Samstag und Sonntag noch übertroffen wurde – 78 Prozent des Stroms, den der regionale Versorger liefert, aus grüner Erzeugung. Der Versorgungsgrad lag damit bei 242 Prozent – also weit mehr als doppelt so viel, wie nötig waren. Den vielen Strom an sonnenreichen Tagen zu regulieren, stellt die Netzbetreiber vor große Herausforderungen
Erneuerbare EnergienDer Solarboom stellt die Netze vor Herausforderungen
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Im Sommer schießt die Produktion von Sonnenstrom in die Höhe. Zeitweise gibt es mehr Strom, als gebraucht wird. Tennet und Bayernwerk bauen deshalb Leitungen, Umspannwerke und neue Speicherlösungen aus.
Von Bernhard Lohr und Thomas Daller
