Der Freistaat investiert eine halbe Milliarde Euro ins Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in Garching. Die Summe fließt in die Erweiterung der baulichen und der technischen Infrastruktur, um die nächste Generation von Höchstleistungs- und KI-Rechnern sowie Quantensystemen unterzubringen. Der Haushaltsausschuss des Landtags hat dafür am Mittwoch 514,3 Millionen Euro freigegeben.
Der Landtagsabgeordnete Maximilian Böltl (CSU) wertet die Entscheidung als großen Schritt in der High-Tech-Agenda der Staatsregierung. „Wir wollen die schnellsten und effizientesten Systeme hier bei uns anbieten – auch um wiederum wirtschaftliche Impulse für neues Wachstum zu setzen“. Die Landtagsabgeordnete Claudia Köhler (Grüne) spricht von einem „starken Signal für die Wissenschaftsregion München und einem entscheidenden Beitrag zur technologischen Souveränität in Europa“.
Der Erweiterungsbau soll Köhler zufolge bereits im Jahr 2025 beginnen. Zwei Jahre später solle neben dem bereits angelaufenen Betrieb des ersten fotonischen KI-Rechners in Garching der neue Supercomputer „Blue Lion“ seine Arbeit aufnehmen. Dieser werde die 30-fache Rechenleistung des aktuellen Systems bieten.

