München hat eine natürliche Klimaanlage. Sie steht etwa fünfzig Kilometer südlich der Stadtgrenze. Sie ist so groß, dass man sogar sagen würde, sie ragt in den Himmel. In Hitzenächten sorgt sie für frischen Wind, für etwas kühlere Temperaturen, für einen angenehmeren Schlaf. Alpines Pumpen nennt sich dieses Phänomen, ohne das die Bewohner der südlichen Münchner Stadtteile in heißen Sommerperioden noch mehr unter der Hitze leiden würden. Die Nähe der Berge bringt der Stadt Abkühlung.
HitzeschutzDie Frischluftzufuhr aus den Bergen ist in Gefahr
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Wenn München nach heißen Sommertagen nachts abkühlt, verdankt die Stadt dies ihrer Nähe zu den Bergen – und Schneisen, die die frische Luft hinein lassen.
Johannes SimonInsbesondere in warmen Sommernächten profitiert München von Grünzügen am Stadtrand: Frische Winde aus den Alpen kühlen die Stadt dann ab. Doch die Kaltluftschneisen wecken in der Boomregion auch Begehrlichkeiten.
Von Iris Hilberth und Ingrid Hügenell, München
