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München/Baierbrunn:Konzerte für die Couch

Mulo Francel moderiert und spielt in der Pasinger Fabrik

Mulo Francel ist nicht nur als Musiker ein versierter Entertainer. Für den in Baierbrunn lebenden Saxofonisten und Klarinettisten sind auch Eloquenz und Esprit keine unbekannten Tugenden, sodass er als Gastgeber und Moderator der "Couch Konzerte" eine gute Besetzung ist. In der Reihe, die schon seit einigen Wochen regelmäßig aus der "Pasinger Fabrik" gestreamt wird, lädt der gebürtige Münchner, der auch Kopf des Weltmusik-Ensembles Quadro Nuevo ist, Musiker und Bands aus diversen Genres ein.

"Gestreamte Konzerte sind zwar kein Ersatz für echte Live-Aufführungen, aber viel besser als nichts", erklärt Francel. Zusammen mit den Verantwortlichen der Pasinger Fabrik arrangiert er die Konzertauswahl und führt dann zweimal die Woche, freitags und sonntags, in den Auftritt ein: "Ich moderiere durch die Abende, stelle mit kleinen Interviews die Bands vor und greife gerne auch mal spontan zum Instrument." Quadro-Nuevo-Akkordeonist Andreas Hinterseher und Bassist Didi Lowka sind hinter den Kulissen ebenfalls eingebunden in die Umsetzung. Am Freitag, 19. Februar, ist der Münchner Liedermacher Stefan Noelle mit Band zu sehen, er präsentiert sehr persönliche Geschichten, "lieber leise als laut, lieber fein als grob". Am Sonntag, 21. Februar, spielt das renommierte Diogenes Quartett.

Die Woche darauf, am Sonntag, 28. Februar, wird das Publikum am Bildschirm dann Mulo Francel, der im Grenzbereich zwischen Jazz, Klassik und Weltmusik unterwegs ist, musikalisch aktiv sehen. Der Baierbrunner improvisiert mit der Pianistin Nicole Heartseeker über alte Meister. Zuvor, am Freitag, 26. Februar, ist das Alegrías Guitar Trio in der Pasinger Fabrik zu erleben. Die Konzerte werden jeweils Freitag, Beginn 20 Uhr, und Sonntag, Beginn 18 Uhr, unter folgendem Link gesendet: https://www.youtube.com/playlist. Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind willkommen und können auf die eingeblendeten Konten der spielenden Künstler überwiesen werden.

© SZ vom 18.02.2021 / wat
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