Die Menschen im nördlichen Landkreis München und die Zehntausenden Pendler, die tagtäglich die Ostumfahrung der A99 befahren, können derzeit ein wenig durchatmen. Der zweite Bauabschnitt auf der mit Abstand wichtigsten Transitroute Mitteleuropas zwischen der Anschlussstelle Aschheim/Ismaning und Kirchheim ist seit vergangenem September abgeschlossen, der Verkehr rollt in der Regel störungsfrei. Doch es ist nur eine relativ kurze Verschnaufpause, die den leidgeplagten Menschen im Münchner Norden beschieden ist.
Autobahnring München Ost„Wir planen uns zu Tode“
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An der wichtigsten Transitroute Mitteleuropas wird noch Jahrzehnte gebaut. Aber warum dauern große Infrastrukturprojekte, wie die achtspurige Erweiterung der Ostumfahrung der A99, so lange? Ein Erklärungsversuch.
Von Martin Mühlfenzl, Haar
