Ein 24-jähriger Motorradfahrer ist am Samstagabend auf der Autobahn A 8 auf Höhe Brunnthal auf ein vor ihm fahrendes Auto aufgefahren und schwer gestürzt. Dabei hatte er Glück im Unglück. Denn viele Ersthelfer, darunter vier Ärzte, die zufällig schnell zur Stelle waren, leisteten vorbildlich Erste Hilfe, bevor professionelle Rettungskräfte eintrafen. Der schwer verletzte Motorradfahrer wurde laut Bericht der Autobahnpolizei Holzkirchen mit dem Krankenwagen in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Die Insassen des beteiligten Wagens blieben unverletzt.
Der Unfall ereignete sich bei starkem Rückreiseverkehr gegen 19.20 Uhr in Fahrtrichtung München. Nach ersten Erkenntnissen touchierte der junge Mann mit seinem Motorrad bei Tempo 100 das Heck des vorausfahrenden Pkw, als dessen Fahrer abbremsen musste. Während des Rettungseinsatzes blieb der linke und mittlere Fahrstreifen gesperrt. Es bildete sich bis 20.30 Uhr ein Rückstau von rund drei Kilometern. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 20 000 Euro. Zur genauen Unfallursache laufen Ermittlungen.
Ein besonderes Lob und großen Dank spricht die Polizei den engagierten Helfern an der Unfallstelle aus, die ohne zu zögern zur Stelle gewesen seien. Der Fall habe gezeigt, „wie wichtig Zivilcourage und Hilfsbereitschaft im Straßenverkehr sind“.
