Mobilität:Grüne wollen Ausgleich für den Nahverkehr

Die beiden Landtagsabgeordneten der Grünen aus dem Landkreis, Claudia Köhler und Markus Büchler, fordern einen kompletten Schadensausgleich für die Verkehrsbetriebe, denen infolge der Corona-Pandemie vor allem durch einen starken Rückgang der Fahrgastzahlen erheblicher Einnahmeausfälle entstanden sind. Vor allem mit der Staatsregierung gehen Köhler und Büchler hart ins Gericht und kritisieren, dass der Freistaat bisher lediglich elf Prozent der Einbußen erstattet hat, obwohl Bund und Freistaat vereinbart hätten, die Ausfälle gleichermaßen zu 50 Prozent zu kompensieren. "Unseren Verkehrsbetrieben die coronabedingten Einnahmeausfälle zu ersetzen, ist richtig und wichtig", so Büchler. "Dass sich die Söder-Regierung mit nur elf Prozent Anteil aus der Affäre stehlen wollte, ist ein Armutszeugnis." Ohne die finanzielle Unterstützung, so Büchler, würden Investitionen in die Verkehrswende auf die lange Bank geschoben. Köhler fordert vom Freistaat, insgesamt 551 Millionen Euro an die Betriebe auszuzahlen.

© SZ vom 15.07.2021 / müh
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