Mobilität:Diffuses Meinungsbild

Garchings Stadtrat verschiebt Entscheidung über Radschnellweg

Die Stadt Garching hat ihre Entscheidung über einen Favoriten unter den möglichen Routen für den geplanten Radschnellweg im Norden des Landkreises ein weiteres Mal vertagt. Nachdem die Kommunalpolitiker in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses nach langer Debatte immer noch ein sehr diffuses Meinungsbild zeigten, befürchtet Bürgermeister Dietmar Gruchmann (SPD) einen schlechten Stand Garchings in den weiteren Verhandlungen mit dem Landkreis. "Ich bin der Meinung, dass wir als Stadtrat mit einer Stimme sprechen müssen", sagte der Rathauschef.

Stadt und Landkreis hatten vereinbart, eine gemeinsame Entscheidung über den Verlauf des geplanten ersten bayerischen Radschnellwegs zu finden; dieser soll vom Münchner Stachus entlang der Bundesstraße 13 führen und dann westlich nach Unterschleißheim abzweigen und nach Osten über Garching bis zum Forschungscampus der Technischen Universität München (TUM) führen.

Für das Garchinger Teilstück hatte ein Planungsbüro zunächst fünf mögliche Trassen erarbeitet, drei davon sind in der näheren Auswahl. Um eine gute gemeinsame Lösung zu finden, soll es im Oktober nun noch einmal einen Workshop mit dem Garchinger Stadtrat und Zuständigen beim Landkreis geben. Inwieweit sich dieser Zwischenschritt auf den Zeitplan auswirkt, bleibt abzuwarten - das Landratsamt München hatte angekündigt, den Radschnellweg im Mobilitätsausschuss am 18. Oktober behandeln zu wollen.

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