Mittelständische UnternehmenHier steckt viel Energie drin

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Nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch der Mittelstand ächzt unter hohen Stromkosten. Das hemmt manche sogar bei der Umstellung auf regenerative Energie.
Nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch der Mittelstand ächzt unter hohen Stromkosten. Das hemmt manche sogar bei der Umstellung auf regenerative Energie. Peter Hinz-Rosin

Dass von einer Senkung der Strompreissteuer nur das produzierende Gewerbe und Landwirte profitieren sollten, empört Verbraucher und Mittelstand gleichermaßen. Hier berichten Unternehmer aus dem Münchner Umland, welche Auswirkungen die hohen Energiekosten nicht nur auf ihre Firmen haben.

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Teure Wäsche

„Ein Schlag ins Gesicht“: Martin Greifs familiengeführtes Unternehmen versorgt Hotels und Gaststätten in ganz Deutschland mit sauberer Wäsche. Er sieht innovative Projekte in Gefahr.
„Ein Schlag ins Gesicht“: Martin Greifs familiengeführtes Unternehmen versorgt Hotels und Gaststätten in ganz Deutschland mit sauberer Wäsche. Er sieht innovative Projekte in Gefahr. Foto: Privat/oh

In frischen Leintüchern und kuscheligen Bademänteln steckt eine Menge Energie. Keiner dürfte das besser wissen als Martin Greif, der mit seinen Geschwistern in vierter Generation das deutschlandweit tätige Unternehmen Greif Mietwäsche leitet. Ob Badvorleger oder Bistroschürze, alle gemieteten Textilien werden in Hotels und Gaststätten abgeholt, gewaschen und getrocknet, wenn nötig gemangelt oder repariert und dann wieder ausgeliefert. Allein durch die Filiale in Wolfratshausen gehen täglich 90 Tonnen Textilien. Der Jahresstromverbrauch liegt dort bei 1,4 Millionen Kilowattstunden. Sollte die Bundesregierung ihr Versprechen brechen, den Strompreis um mindestens fünf Cent pro Kilowattstunde zu senken, würde dies das Unternehmen in Wolfratshausen 70 000 Euro kosten.

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