Minijobs in GefahrDie 600-Euro-Basis der Gesellschaft

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Romy Fichtner arbeitet als Servicekraft in der Gaststätte Wilder Hirsch in Gräfelfing. Sie braucht den Minijob, um ihr Jurastudium mitzufinanzieren.
Romy Fichtner arbeitet als Servicekraft in der Gaststätte Wilder Hirsch in Gräfelfing. Sie braucht den Minijob, um ihr Jurastudium mitzufinanzieren.
Robert Haas

Minijobber arbeiten in Handel und Gastronomie, Vereinen und sozialen Einrichtungen. Was geschieht in einer Kommune, wenn die geringfügige Tätigkeit sozialversicherungspflichtig und somit unattraktiver wird? Eine Spurensuche am Beispiel Gräfelfing.

Von Annette Jäger, Gräfelfing

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Bei der Bäckerei Sickinger im Gräfelfinger Ortsteil Lochham steckt Brigitte N., die ihren vollen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, Semmeln in eine Papiertüte für eine Kundin. Unweit entfernt, in der Gaststätte Wilder Hirsch an der Pasinger Straße, bringt Romy Fichtner Getränke an den Tisch der Gäste. Und auf der Malteser-Rettungswache an der Gräfelfinger Bahnhofstraße ist Notfallsanitäter Lorin Miller auf Abruf für seinen nächsten Rettungsdiensteinsatz. Eines haben alle drei gemeinsam: Sie üben einen Minijob aus. Und der steht gerade auf der Kippe.

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