Mietwohnungen:Baugenossenschaft wirbt um Einlagen

Die Wohnbaugenossenschaft der Arbeiterwohlfahrt im Landkreis München sucht "Investoren mit sozialem Feeling" und bietet zugleich eine vergleichsweise hohe Rendite an. Die im 2013 gegründete Awohnbau-Genossenschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mit preisbewusstem Wohnungsbau im Landkreis ein Angebot zu schaffen, das für mittlere und niedrige Einkommensgruppen wie Erzieher oder Feuerwehrleute bezahlbar ist. Mit dem ersten Projekt mit 22 Wohneinheiten an der Pappelstraße in Neubiberg hat man nach eigener Darstellung bewiesen, dass es funktioniert. Nun greift man Am Floriansanger in Neubiberg ein weiteres an. Ein Mehrparteienhaus mit zwölf Zwei- bis Drei-Zimmerwohnungen soll dort gefördert auch durch öffentliche Mittel entstehen und bis Mitte 2023 bezogen werden. Die Bewerbungsphase für Mieter startet voraussichtlich Anfang 2023. Unabhängig davon können Bürger und Firmen laut Mitteilung der Awo Anteile zeichnen und sich an der Finanzierung von Bauvorhaben beteiligen. Mindestens 20 Prozent Eigenkapital werde akquiriert. Starke Partner wie die Gemeinden seien dabei. Für die eingelegte Summe sei mittelfristig eine Dividende von zwei bis vier Prozent zu erwarten.

© SZ vom 02.07.2021 / SZ
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