Am Donnerstagmorgen ist es vor dem Generalkonsulat der Islamischen Republik Afghanistan in Grünwald zu einem gewalttätigen Streit zwischen zwei afghanischen Staatsbürgern gekommen. Nach Angaben der Polizei gerieten gegen 7.50 Uhr ein 35-Jähriger mit Wohnsitz in Baden-Württemberg und ein 31-Jähriger mit Wohnsitz in Niedersachsen aus bislang ungeklärten Gründen aneinander. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der 35-Jährige der Polizei zufolge zunächst auf seinen Kontrahenten ein und zog anschließend ein Messer. Der 31-Jährige flüchtete auf die Straße, wurde dort jedoch von dem Angreifer mit dem Messer leicht am Rücken verletzt.
Zur gleichen Zeit fuhr auf der Straße ein 52-jähriger Mann aus dem Landkreis München mit seinem Auto. Der Fahrer bemerkte den auf die Straße rennenden 31-Jährigen und bremste ab, konnte jedoch eine Kollision nicht mehr verhindert. Es kam zu einem leichten Zusammenstoß zwischen Mensch und Fahrzeug. Dabei zog sich der 31-Jährige erneut leichte Verletzungen zu.
Der Fahrer des Wagens alarmierte die Polizei, die den 35-Jährigen festnahm und das Messer sicherstellte. Der verletzte 31-Jährige lehnte laut Bericht eine ärztliche Behandlung ab. Gegen den 35-Jährigen wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet, zudem wurde er „aufgrund seines gefährdenden Verhaltens“ in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen, heißt es von der Polizei. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 26.

