Landtagswahl in Bayern:Warum das Münchner Umland kein Aiwanger-Land ist

Landtagswahl in Bayern: Sieht aus wie Bayern und ist auch Bayern, wählt aber anders als der Rest Bayerns: das Münchner Umland.

Sieht aus wie Bayern und ist auch Bayern, wählt aber anders als der Rest Bayerns: das Münchner Umland.

(Foto: imago/imagebroker/bail)

Auch die AfD blieb bei der Landtagswahl einstellig, anders als im Rest Bayerns. Das muss in Zukunft aber keinesfalls so bleiben.

Von Martin Mühlfenzl, Landkreis München

Die Bayern, vor allem die Oberbayern, behaupten ja gerne, dass der Himmel nur hier bei ihnen im Süden der Republik so satt weiß-blau strahlen kann. Und es gehört zur ihrer Identität, die eigene Heimat zu preisen - gerade auch im Vergleich zum Rest Deutschlands. Ganz nach dem Motto: Hier ist die Welt noch in Ordnung. Nur lässt sich das - aus politischer Sicht - seit vergangenem Sonntag nicht mehr so leicht behaupten. Es ist etwas ins Rutschen geraten bei der Landtagswahl, vor allem nach rechts.

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