Wespen und Hornissen gelten meist als Plagegeister. Gefährlich sind sie jedoch im Normalfall nicht, im Gegenteil: Die Insekten können unter anderem nützliche Schädlingsbekämpfer sein. Um sie zu schützen, sucht das Landratsamt ehrenamtliche Wespen- und Hornissenberater. Die Freiwilligen sollen bei Bewohnern des Landkreises, die in direkter Nachbarschaft nistende Tiere entdecken, potenzielle Probleme und Konflikte ermitteln, in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und den Betroffenen schnell Lösungen finden und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen ergreifen, die die Bedürfnisse von Mensch und Tier berücksichtigen. So soll vermieden werden, dass Wespen und Hornissen unnötig gestört oder gar vernichtet werden.
Spezielle Kenntnisse sind für die Tätigkeit nicht nötig, in einem zweitägigen Kurs werden Interessierte auf ihre Aufgaben vorbereitet. Einzuplanen ist laut Landratsamt ein Zeitbudget von circa 27 Stunden im Monat. "Mitbringen sollten die künftigen Wespen- und Hornissenberater vor allem die Freude am Umgang mit Menschen und Wespen, sie sollten über ein gutes Einfühlungsvermögen verfügen und möglichen Konflikten konstruktiv begegnen", heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Wichtig sind zudem zeitliche Flexibilität und ein Führerschein der Klasse B. Für geleistete Einsätze gibt es eine Aufwandsentschädigung.
Interessierte können sich bis Sonntag, 5. Februar, mit kurzen Informationen zur eigenen Person und Motivation, einem Lichtbild und Angaben zu den geschilderten Anforderungen schriftlich beim Landratsamt München, Fachbereich 4.4.3, Frankenthaler Straße 5-9, 81539 München oder per E-Mail an naturschutz@lra-m.bayern.de bewerben.