Dass der Zug oder der Bus zu spät kommt, ist ärgerlich, aber man ist es gewohnt. Doch auch Überpünktlichkeit kann die Fahrgäste zur Verzweiflung bringen - wenn sie den Bus verpassen, weil er zu früh gefahren ist. Anja Böger-Lange aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn wird wegen solcher und ähnlicher Vorfälle vorerst nicht mehr in einen der Flexbusse steigen, die seit 2022 im südlichen Landkreis München verkehren. Obwohl ihre Familie "die Öffis gerne nutzt", wie sie sagt: "Wir vermeiden das Auto, wo es möglich ist." Aber gleich mehrere schlechte Erfahrungen in den vergangenen Wochen seit Februar haben sie - und auch ihre 14-jährige Tochter - dazu bewogen, wieder auf das eigene Fahrzeug umzusteigen.
MobilitätWenn der Fahrplan zu flexibel ist
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Seit 2022 schließt ein On-Demand-Service Lücken im Regionalbusnetz im Süden von München. Das Angebot wird rege genutzt - doch es gibt auch Kritik, weil Busse zu früh abfahren oder erst gar nicht kommen.
Von Martin Mühlfenzl, Höhenkirchen-Siegertsbrunn
