Philosophieren auf BayerischIm Dunst des Doppelbocks

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Starkbiertrinker beschleicht keine Tankangst, wenn sie so einen Zapfhahn sehen. Wahrscheinlich ist die kollektiv-essenzielle Bierruhe in Bayern nie größer als in der Fastenzeit.
Starkbiertrinker beschleicht keine Tankangst, wenn sie so einen Zapfhahn sehen. Wahrscheinlich ist die kollektiv-essenzielle Bierruhe in Bayern nie größer als in der Fastenzeit. Johannes Simon

Zwischen Wahlkampf, Starkbierreden und Frühlingserwachen taucht der wahre bayerische Denker tief in die süffige Ruhe des Daseins und den Grant ein.

Kolumne von Udo Watter

Schön, wenn sich der Frühling an den meteorologischen Terminplan hält und in der Märzsonne alles zum Regen, Streben und Bilden animiert. Krokusse bedecken die Wiesen, die Vögel tirilieren, der Bauer spannt die Rösser an und die S-Bahn saust geschmeidig durch die ergrünenden Wiesen der Schotterebene. Aufbruch und Erwachen hier, Endspurt und Showdown dort: Im Kommunalwahlkampf steht der Tag der Entscheidung bevor, wobei mancherorts das Hochamt der Demokratie zwei Wochen später in Form einer Stichwahl wiederholt wird.

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