Start-upsLandkreis München ist die Nummer eins bei Neugründungen

Der Ausbau der Uni-Standorte – hier die Hyperloop-Teststrecke der Technischen Universität München (TUM) in Ottobrunn – fördern Firmen-Neugründungen.
Der Ausbau der Uni-Standorte – hier die Hyperloop-Teststrecke der Technischen Universität München (TUM) in Ottobrunn – fördern Firmen-Neugründungen. Peter Kneffel/dpa

Mit 15 Start-up-Neugründungen pro 100 000 Einwohnern liegt München-Land erstmals vor der Landeshauptstadt und dem Landkreis Starnberg.

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Nirgendwo in Bayern wurden zuletzt so viele Start-ups gegründet wie im Landkreis München. Das geht, wie der CSU-Landtagsabgeordnete Maximilian Böltl aus Kirchheim mitteilt, aus einer Sonderauswertung für die Industrie- und Handelskammer (IHK) München und aus dem „Startup und Scaleup Monitor Bayern“ hervor. Mit 15,2 Start-up-Gründungen pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt der Landkreis erstmals auf Platz eins, noch vor der Stadt München (13,8) und dem Landkreis Starnberg (13,6).

Nach Böltls Einschätzung haben die vielen Neugründungen mit den guten und besonderen Rahmenbedingungen im Landkreis München zu tun. Mit dem Ausbau der Hochschulstandorte Oberschleißheim, Garching und Ottobrunn sowie mit den verschiedenen örtlichen Gründerzentren habe der Freistaat „eine ideale Grundlage gelegt und massiv investiert“.

Böltl zeigt sich begeistert von der Dynamik im Landkreis München: „Aus Ideen werden Innovationen, aus Patenten werden Produkte. Und am Ende die Arbeitsplätze und die Gewerbesteuereinnahmen von morgen.“ Er schlägt außerdem vor, den Großraum München zu einer Gründerschutzzone zu machen und nach dem bayerischen Modellregionengesetz hier besondere Bedingungen zu schaffen: „Damit könnten wir unsere neue Position als Spitzenreiter bei Gründungen noch mal deutlich ausbauen.“

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