Noch immer erreicht den Landkreis München etwa alle zwei Wochen ein Bus mit Geflüchteten. Um die 50 Schutzsuchende werden dann meist im Ankunftszentrum auf dem Areal der ehemaligen Kaserne in Haar registriert und auf freie Unterbringungsmöglichkeiten im gesamten Landkreis verteilt. Doch gerade diese Kapazitäten werden immer eingeschränkter. Landrat Christoph Göbel (CSU) findet für die angespannte Situation bei der Unterbringung Geflüchteter warnende Worte: "Wir fahren in jeder Hinsicht an der Kapazitätsgrenze - sowohl was die Unterbringungs- als auch was die personellen Kapazitäten in unserer Ausländerbehörde anbelangt."
Migration"In jeder Hinsicht an der Kapazitätsgrenze"
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Neue Flüchtlingsunterkunft in Unterhaching.
Claus SchunkDie Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete im Landkreis München sind am Limit - wie auch die Ehrenamtlichen in den Helferkreisen. Der Landrat bereitet den Einsatz von Notunterkünften vor, es könnten wieder Traglufthallen zum Einsatz kommen.
Von Martin Mühlfenzl, Landkreis München
