Kirchheim:Pläne für Landesgartenschau gedeckelt

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Kirchheim: Der Ortspark für die Kirchheimer Landesgartenschau soll nicht mehr als 16 Millionen Euro kosten.

Der Ortspark für die Kirchheimer Landesgartenschau soll nicht mehr als 16 Millionen Euro kosten.

(Foto: Claus Schunk)

Der Gemeinderat setzt vor allem bei den Plänen für den Ortspark den Rotstift an. Weitere Einsparungen könnten folgen.

Der Bau des Ortsparks für die Landesgartenschau 2024 in Kirchheim soll nicht mehr als 16 Millionen Euro kosten. Diese Deckelung hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen. Seit längerem kommt es in der Gemeinde immer wieder zu Diskussionen darüber, wie teuer das Großprojekt werden darf. Nachdem in einer Berechnung im Januar von Gesamtkosten in Höhe von 16,7 Millionen ausgegangen worden war, hat der Aufsichtsrat der Kirchheim 2024 GmbH Einsparungen vorgenommen und die Summe auf 16,2 Millionen reduziert - inklusive Puffer von knapp 1,4 Millionen. Aufgrund der durch die Corona-Pandemie unsicheren Haushaltslage war zuletzt immer wieder über verschiedene weitere Einsparmaßnahmen diskutiert worden. Zuletzt stand Anfang des Jahres die Umsetzung der Park-Kanzel auf dem Prüfstand, eine 8,50 Meter hohe Aussichtsplattform mit Blick über das Gelände der Landesgartenschau.

Es könnten noch weitere Einsparungen kommen

Nach intensiver Debatte hatten sich die Kommunalpolitiker damals für die Umsetzung ausgesprochen. Auch die anderen Sparmöglichkeiten sollen vorerst nicht ergriffen werden, wie der Gemeinderat nun beschloss - der Aufsichtsrat der Kirchheim 2024 GmbH teilte mit, dass die Landesgartenschau enorm an Qualität verlieren würde, wenn etwa die Kunstwerke oder der Nordteil des Parks, den die Kirchheimer Bürger gemeinschaftlich bewirtschaften sollen, nicht umgesetzt würden. Dennoch will sich der Gemeinderat die Möglichkeit vorbehalten, doch noch Einsparungen vorzunehmen, sollten die Fördermittel für das Projekt nicht wie erwartet gewährt werden. Die Gemeindeverwaltung rechnet eigenen Angaben zufolge aktuell mit Zuschüssen in Höhe von mehr als 8,8 Millionen Euro aus verschiedenen Programmen, unter anderem aus dem Europäische Fonds für regionale Entwicklung. Kirchheim müsste in diesem Fall noch rund 7,4 Millionen der Kosten selbst tragen. Fällt die Förderung geringer aus, soll der Aufsichtsrat weitere Einsparungen ausarbeiten.

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