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Hohenbrunn:Grünen-Frontfrau hört auf

Hohenbrunn, Feuerwehrgerätehaus, Sitzung des Gemeinderates,

Martina Kreder-Strugalla von den Grünen.

(Foto: Angelika Bardehle)

Martina Kreder-Strugalla legt Gemeinderatsmandat nieder.

Von Stefan Galler, Hohenbrunn

Am kommenden Donnerstag endet eine lange Amtszeit im Hohenbrunner Gemeinderat: Martina Kreder-Strugalla wird nach fast 19 Jahren im Gremium ihr Mandat zurückgeben. Über die "persönlichen Gründe" will sich die 66-jährige Grüne, die stets mit viel Engagement für Umweltschutz und mehr Transparenz in der Gemeindepolitik gekämpft hat, nicht öffentlich äußern. "Das ist so mit den Kollegen in der Fraktion vereinbart", sagt Kreder-Strugalla. Grund zur Sorge gebe es jedenfalls nicht, sie sei "bis auf die üblichen Zipperlein bumperlgesund", versichert die gebürtige Stuttgarterin, die seit dreißig Jahren mit ihrer Familie in Riemerling lebt.

Sie bildete mit Wolfgang Schmidhuber ein eingespieltes Duo

2002, damals noch unter dem früheren Bürgermeister Franz Zannoth (parteilos), war Kreder-Strugalla erstmals in den Gemeinderat gewählt worden. Wie auch 2008 gelang ihr der Einzug ins Gremium über die Liste der Grünen, obwohl sie damals noch kein Parteimitglied war. Erst zum Jahresbeginn 2013 trat Kreder-Strugalla in die Partei ein, in den zurückliegenden Jahren bildete sie mit Wolfgang Schmidhuber ein eingespieltes Duo an der Spitze des Ortsverbandes. Ihre Arbeit bei den Grünen will die promovierte Ökonomin nicht einstellen, ob sie bei den im Laufe des Jahres anstehenden Vorstandswahlen noch einmal antritt, hat sie indes noch nicht entschieden.

Ihren Sitz übernimmt der pensionierte Mathematiker Georg Bauer, 63, der seit 28 Jahren in Hohenbrunn-Dorf lebt und dem Ortsvorstand ebenfalls seit Jahren angehört.

© SZ vom 16.01.2021
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