Mobilität:Sichere Verbindung nach Neukeferloh

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Mobilität: Landrat Christoph Göbel (links), stellvertretender Landrat Otto Bußjäger (daneben) und Grasbrunns Bürgermeister Klaus Korneder (vorne rechts) mit Vertretern der anliegenden Grundstückseigentümer.

Landrat Christoph Göbel (links), stellvertretender Landrat Otto Bußjäger (daneben) und Grasbrunns Bürgermeister Klaus Korneder (vorne rechts) mit Vertretern der anliegenden Grundstückseigentümer.

(Foto: Landratsamt)

Der Radweg zwischen dem Grasbrunner Gemeindeteil und dem Hauptort ist endlich fertiggestellt.

Von Martin Mühlfenzl, Grasbrunn

Nach jahrelangen Planungen, begleitet von schwierigen Verhandlungen mit Grundstückseigentümern, ist der Radweg entlang der Kreisstraße M 25 zwischen Grasbrunn und dem Gemeindeteil Neukeferloh endlich fertiggestellt worden. Ende vergangener Woche eröffneten Landrat Christoph Göbel (CSU) und Grasbrunns Bürgermeister Klaus Korneder (SPD) den nun baulich abgeschlossenen Abschnitt zwischen dem Sportpark Grasbrunn bis zum Ortsteingang Neukeferloh. Dabei sprach Göbel von intensiven Jahren der Vorbereitungen und Verhandlungen, die sich letztlich aber gelohnt hätten. "Die Grasbrunner Bürgerinnen und Bürger können nun endlich schnell und vor allem sicher die Strecke zwischen den Ortsteilen überwinden", freute sich der Landrat.

Mobilität: Der erste Abschnitt des neuen Radwegs zwischen Grasbrunn und dem Sportplatz wurde bereits 2019 in Betrieb genommen.

Der erste Abschnitt des neuen Radwegs zwischen Grasbrunn und dem Sportplatz wurde bereits 2019 in Betrieb genommen.

(Foto: Sebastian Gabriel)

Der erste, etwa 700 Meter lange Abschnitt von Grasbrunn bis zum Sportplatz war bereits im Jahr 2019 in Betrieb gegangen, nachdem der Kreistag zwei Jahre zuvor den Bau beschlossen hatte; wegen komplexer Verhandlungen mit Grundstückseigentümern aber verzögerte sich der Bau des zweiten Abschnitts, der nun aber abgeschlossen werden konnte - nachdem die letzte Grundstücksfrage zwischen der Gemeinde Grasbrunn und dem Eigentümer, der sich bis zuletzt geweigert hatte zu verkaufen, einvernehmlich geklärt werden konnte. Damit besteht für Fußgänger und Radfahrer auf zwei Kilometern Länge eine sichere Verbindung zwischen den beiden Grasbrunner Gemeindeteilen.

Hierfür hat der Landkreis München als Aufgabenträger viel Geld in die Hand genommen, allerdings auch großzügige Unterstützung durch den Bund erhalten. Planung und Umsetzung des Projektes samt aller begleitenden Maßnahmen wie etwa des erforderlichen Bannwaldausgleichs haben etwa 1,3 Millionen Euro gekostet. Aus dem Förderprogramm "Stadt und Land" des Bundesverkehrsministeriums hat der Landkreis auf Antrag etwa eine Million Euro erhalten, was 75 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten ausmacht.

Der Radweg wird im Winter geräumt

Barrierefrei wurde dabei auch die Bushaltestelle der Linie 240 ausgebaut, zudem wurde eine sichere Querung der M 25 (Waldbrunner Straße) ermöglicht. Und der Radweg selbst kann das ganze Jahre über genutzt werden, da er - wie alle Radwege entlang von Kreisstraßen - im Winter geräumt wird.

Auch Grasbrunns Bürgermeister Korneder zeigte sich erleichtert, dass das Projekt nun endlich fertiggestellt werden konnte. "Wenn man bedenkt, wie lange die Vorbereitungen bis zum Bau des Radwegs gedauert haben, dann ist die Eröffnung schon etwas ganz Besonderes", sagte der Rathauschef bei der Eröffnung. Landrat Göbel ergänzte, der Landkreis treibe den Ausbau des Radwegenetzes nachdrücklich voran, denn darin lägen enorme Potenziale für die Mobilität der Zukunft.

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