Klima-Tipps:Mit Topf und LED

Klima-Tipps: Auf lokalen Weihnachtsmärkten - wie dem in Pullach - gibt es viel Kulinarisches und Handwerk aus der Region.

Auf lokalen Weihnachtsmärkten - wie dem in Pullach - gibt es viel Kulinarisches und Handwerk aus der Region.

(Foto: Robert Haas)

Die Energieagentur Ebersberg-München erklärt, wie Advent und Weihnachten nachhaltig und klimafreundlich gefeiert werden können.

Beim Weihnachtsbaum sind sich die Deutschen einig: Im Jahr 2021 stand in mehr als 70 Prozent aller Haushalte eine Nordmanntanne. Nur stammt die meist gar nicht aus einem Wald in der eigenen Umgebung. Millionenfach wird der Baum etwa aus Dänemark nach Deutschland exportiert, um hier den Bedarf zu decken. Aber es kann auch anders gehen, vor allem nachhaltiger und klimafreundlicher. Geht es nach der Energieagentur Ebersberg-München, kann jeder etwa mit einem lebenden Weihnachtsbaum etwas zum Klimaschutz und zur eigenen Klimabilanz beitragen.

Die Energieagentur gibt in der Vorweihnachtszeit Tipps, wie Advent und vor allem Weihnachtsfest ökologischer gefeiert werden können. So sind Weihnachtsbäume im Topf und mit Wurzelballen eine Alternative, und tatsächlich werden sie in deutschen Haushalten immer beliebter. Solche können auch im Münchner Umland angemietet oder gekauft werden, etwa in der Baumschule Schwanenland in Zorneding. Auf der Homepage www.weihnachtsbaumfreunde.de finden sich alle weiteren Angebote sowie Vermieter oder Verkäufer von lebenden Bäumen.

Geht es nach der Energieagentur, können auch selbst befüllte Adventskalender das Klima schützen und Energie sparen helfen. Kleine Geschenke können etwa in Brotzeittüten oder kleine Gläser verpackt werden, die über das ganze Jahr gesammelt werden. Und natürlich könne und solle man sich auf lokalen Weihnachtsmärkten nach schönen Sachen umschauen. Die kommen oft, wie etwa an diesem Wochenende beim Ottobrunner Christkindlmarkt, von lokalen Erzeugern, die keine weiten Anfahrtswege haben und auch auf nachhaltige Produkte setzen.

Als klimafreundliches Geschenk schlägt die Energieagentur schließlich die Zertifikate der Aktion "Zukunft+" des Landkreises München vor: 20 Euro kostet ein Zertifikat und ist mit einem Wert von einer Tonne CO₂ hinterlegt. Und längst schon selbstverständlich sollte sein, bei der Weihnachtsbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik zu achten.

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