Immobilienkrise:Keine Bauanträge, keine Wohnungen, kein Personal

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Baukräne sind nur noch vereinzelt zu sehen im Landkreis München. (Foto: Claus Schunk)

Die Zahl der Baugenehmigungen ist in München-Land noch deutlich stärker eingebrochen als in den anderen Kreisen rund um die Stadt – ein Minus von mehr als 60 Prozent. Das könnte nach Meinung von Experten fatale Folgen haben – auch für Mieter.

Von Annette Jäger, Landkreis München

Die Bagger stehen still: Die Zahl der Baugenehmigungen ist im Landkreis München 2023 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2022 um mehr als 60 Prozent zurückgegangen. Das hat der Immobilienverband Deutschland (IVD) Süd ermittelt. Dieser Trend hatte sich schon im vergangenen Jahr abgezeichnet, auch sind die Zahlen allgemein rückläufig. Wohnungsbauprojekte liegen vielfach auf Eis oder werden verschoben. Der Landkreis München nimmt allerdings eine Sonderposition im Münchner Umland ein: Die Landkreise Freising, Dachau, Fürstenfeldbruck, Erding und Starnberg haben lediglich einen Rückgang zwischen elf und 18 Prozent zu verzeichnen.

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