KreisetatKlarheit über Sparhaushalt 2026

Die Bürgermeister fürchteten noch viel höhere Abgaben an den Landkreis München, was die Spielräume in den Städten und Gemeinden eingeengt hätte.
Die Bürgermeister fürchteten noch viel höhere Abgaben an den Landkreis München, was die Spielräume in den Städten und Gemeinden eingeengt hätte. Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Der Kreistag im Landkreis München hat den Kreishaushalt 2026 mit 1,14 Milliarden Euro beschlossen. Die Kreisumlage bleibt unter 54 Prozent. Wichtige Investitionen erfolgen in Schulen, den öffentlichen Nahverkehr und Radwege.

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Der Kreistag hat nach massiven Sparanstrengungen für 2026 einstimmig einen Kreishaushalt im Volumen von knapp 1,14 Milliarden Euro verabschiedet. Die Erhöhung der von den 29 Städten und Gemeinden zu tragenden Kreisumlage wurde auf knapp zwei Prozentpunkte von 51,8 auf 53,7 Prozent begrenzt. Zu Beginn der Etatberatungen stand ein Anstieg auf bis zu 57,4 Prozent im Raum. Für die Stadt Haar, die ihren Etat für 2026 unter Einplanung dieser Umlagenerhöhung bereits verabschiedet hat, bedeuten die zwei Prozentpunkte Mehrkosten von exakt 823 902 Euro.

Der Landkreis kämpft laut einer Mitteilung der Behörde mit höheren Ausgaben im Sozialbereich und einer auf 1,3 Milliarden Euro gesunkenen Umlagekraft seiner Kommunen. Der Sparetat sieht nun 67 Millionen Euro für den öffentlichen Personennahverkehr vor und 58 Millionen Euro für den Unterhalt der weiterführenden Schulen. Bei den Investitionen in Höhe von 140 Millionen Euro bilden Grundstückskäufe wie für den Schulcampus in Haar, für das Feuerwehrausbildungszentrum und für den Bau von Mitarbeiterwohnungen den Schwerpunkt. Auch werde ins Radschnellwegenetz sowie in den Bau von Geh- und Radwegen an Kreisstraßen investiert.

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