Egal, ob im Mitarbeitergespräch oder in der Beziehung: Ein ehrliches Feedback zu geben, ohne den anderen zu verletzen, ist schwierig. Doch Matthias Baller ist überzeugt, dass man es lernen kann. Der 55-jährige gebürtige Bremer, der seit mehr als 25 Jahren in Taufkirchen lebt, arbeitet als Berater, Moderator, Lernbegleiter und Coach. In Workshops, die er in Firmen, aber auch bei der Nachbarschaftshilfe im Münchner Süden anbietet, geht es häufig um die Fähigkeit, ein Gespräch zu führen, in dem sich beide Seiten wohlfühlen, auch wenn unangenehme Wahrheiten thematisiert werden. Wie das funktioniert und dass es auch ein positives Nein gibt, erklärt er im SZ-Interview.
Kommunikation„Feedback funktioniert, wenn es klar, sachlich, wertschätzend und konstruktiv ist“
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Ein Gespräch kann schnell aus dem Ruder laufen. Tipps, wie man gut miteinander redet, hat Kommunikationscoach Matthias Baller aus Taufkirchen.
Jochen Tack/imagoKommunikationscoach Matthias Baller vermittelt die Fähigkeit, in persönlichen wie beruflichen Gesprächen unangenehme Wahrheiten anzusprechen. Dabei rät der Taufkirchner zu Rollenspielen – und nennt eine griffige Formel, an die man sich halten kann.
Interview von Sabine Wejsada, Taufkirchen
