MeinungKlatsche für SPD-KandidatenDie Partei ist nicht an allem schuld

Kommentar von Stefan Galler

Lesezeit: 1 Min.

Auf Halbmast: Das SPD-Fähnchen zeigt nur noch in wenigen Gemeinden nach oben.
Auf Halbmast: Das SPD-Fähnchen zeigt nur noch in wenigen Gemeinden nach oben. Leonhard Simon

Dass die Sozialdemokraten im Landkreis München drei Bastionen eingebüßt haben und renommierte Bürgermeister in die Stichwahl müssen, liegt auch an ihren Kandidaten. Dass es anders geht, zeigt sich in Unterschleißheim, Ottobrunn und Unterföhring.

20 Jahre lang war der Sozialdemokrat Edwin Klostermeier Bürgermeister in Putzbrunn. Sein Parteifreund Klaus Korneder leitete seit 2008 die kommunalen Geschicke in Grasbrunn und in Unterhaching besetzte die SPD sogar die vergangenen 36 Jahre lang den Chefsessel im Rathaus, seit 2008 mit Wolfgang Panzer. Mit der Wahl vom Sonntag steht fest: Diese drei roten Bastionen gehen künftig in andere Hände über. Die SPD hat es versäumt, rechtzeitig potenzielle Nachfolger im Schatten ihrer starken Amtsinhaber aufzubauen.

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:„Ich habe es quasi im Blut“

Sie wollen die nächste Generation im Gemeinderat werden: In Unterhaching kandidieren fünf junge Menschen auf vorderen Listenplätzen der Parteien. Eines verbindet sie dabei: Sie sind alle Kinder amtierender Politiker und Politikerinnen. Was sie motiviert, welche Ideen sie haben und ob sie von ihren Eltern überredet wurden.

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