Bürgermeister ist ein Amt auf Zeit. Ein befristeter Auftrag, der schnell zu Ende sein kann, weil er nicht mehr verlängert wird. Manchmal flotter als man ahnte, vielleicht schon nach sechs Jahren, sonst nach zwölf oder 18. Wer sich zur Wahl stellt, weiß das. Auch wenn er im Falle einer Abwahl oder vielmehr einer ausgebliebenen Wiederwahl irgendwie dann doch kalt erwischt wird. Manch einem wurde auch in der Region München erst nach der Auszählung der Stichwahl bewusst: Auf seinen Lorbeeren ausruhen kann sich keiner.
Abgewählte AmtsträgerWer sich zu wenig anstrengt, fliegt raus
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Etlichen Bürgermeistern im Münchner Umland ist es so ergangen wie Münchens OB Reiter: Aus der Wiederwahl wurde nichts. Woran liegt es, dass sich Amtsträger weniger als früher auf ihren Lorbeeren ausruhen können und Newcomer plötzlich Chancen haben?
Von Iris Hilberth
