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Kommunalwahl 2020:Stefan Seiffert tritt für die CSU an

Stefan Seiffert tritt an, um zu gewinnen, sagt die CSU.

(Foto: CSU)

Der Feldkirchner Politikneuling will Bürgermeister werden

Die Feldkirchner CSU hat Stefan Seiffert zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 gekürt. Der 44-Jährige wurde bei der Aufstellungsversammlung einstimmig von den anwesenden Mitgliedern gewählt. "Er hat sich der Vorstandschaft vorgestellt und wir haben bemerkt, dass unsere Themen gut harmonieren", so der Ortsvorsitzende Herbert Vanvolsem, der zudem Seifferts "gute Persönlichkeit" sowie sein "junges und dynamisches" Auftreten lobte.

Seiffert ist verheiratet und hat zwei Kinder, mit seiner Familie zog er vor sieben Jahren nach Feldkirchen. Als gelernter Bankkaufmann arbeitet er derzeit bei der Firma Bayern Invest im Bereich Cash Management. In der Kommunalpolitik ist Seiffert erst seit Kurzem tätig. Bekannte hätten ihn darauf angesprochen, wieso er mit seinem großen politischen Interesse nicht selbst aktiv sei. Im Gemeinderat habe er als Zuschauer häufig miterlebt, dass sich wenig bewege und dass viele der Mandatsträger über Themen diskutierten, die sie selbst nicht betreffen - wie zum Beispiel die Kinderbetreuung. "Sich nur zu beschweren, bringt nichts. Deswegen habe ich mich in der Osterzeit dazu entschlossen, in die CSU einzutreten", erzählte Seiffert. Seine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters sieht er als "spannende Herausforderung".

"Es geht mir darum, für die Bürger Lösungen zu schaffen und den Kindern ein gutes Leben in Feldkirchen zu ermöglichen", so Seiffert. Er lege daher unter anderem Wert auf Themen wie Kinderbetreuung sowie Verkehrs- und Flächenentwicklung. Zudem möchte der 44-Jährige eine bürgernahe Kommunalpolitik aufbauen: "Das Motto der CSU ist ,Näher am Menschen'. Ich glaube, darauf sollten wir uns wieder besinnen, denn diese Nähe vermisse ich momentan." Gemeinsam mit Seiffert möchte der Ortsverband "so viele Feldkirchner wie möglich wiedergewinnen", sagte Vanvolsem. Er peile mindestens eine Stichwahl an, stellte aber klar: "Unser Kandidat tritt an, um zu gewinnen."