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Kirchheim:Vier Frauen für Böltl

Kirchheims CSU wählt Vorstand und nominiert Bürgermeister

Der CSU-Ortsverband Kirchheim-Heimstetten setzt auf Kontinuität und Geschlossenheit. In seiner Mitgliederversammlung wurde Stefanie Jürgens, die bereits vier Jahre lang Ortsvorsitzende ist, einstimmig wiedergewählt. Als Stellvertreter bestätigt wurden Beate Neubauer und Marianne Hausladen, neu gewählt wurde Dorothea Wallura. Die 32-jährige Projektleiterin wohnt seit fünf Jahren in Kirchheim und ist 2018 in den Kirchenvorstand der evangelischen Cantate Kirche gewählt worden. Damit wird der Ortsverband nun von vier Frauen geführt. Stefanie Jürgens will mit dem Ortsverband auch künftig den Schwerpunkt auf Familienpolitik legen: "Als gestaltende Kraft im Gemeinderat haben wir die Angebote für Bildung und Betreuung in den letzten fünf Jahren massiv ausgebaut. Diese Arbeit für alle Generationen wollen wir verlässlich und konsequent fortsetzen".

Zweite Säule der CSU sei der enge Bürgerdialog im Vorfeld kommunaler Entscheidungen. Die verschiedenen neuen Formate, mit denen die Bevölkerung eigene Ideen einbringen und Kritik loswerden kann, sollen ausgebaut werden. "Die CSU hört zu. Dafür standen wir vor allem immer auch nach der Wahl. Wir wollen, dass die Bürger aktiv dabei sind, wenn wir die Zukunft unserer Heimat gestalten", so Jürgens. Exakt ein Jahr vor der Kommunalwahl haben die Mitglieder außerdem Bürgermeister Maximilian Böltl einstimmig dazu aufgefordert, wieder als überparteilicher Kandidat für das Amt des Gemeindechefs zu kandidieren. Holz und Jürgens waren sich einig: "Max Böltl ist der Garant für Erfolg, für Stabilität und für Miteinander." Mit ihm sei die Gemeinde in den letzten fünf Jahren auf Erfolgskurs gebracht worden. Böltl beantwortete die klare Aufforderung mit einem "Ja, ich will." Gleichzeitig bat er das Gremium darum, mit dem Start des Wahlkampfs bis Herbst 2019 zu warten. "Viele Vorhaben, wie Kinderhaus, Gymnasium und Rathaus kommen jetzt in die entscheidende Phase. Wir sind als Gemeinderat bis April 2020 gewählt und damit beauftragt, gemeinsam für die Bürger an Sachlösungen zu arbeiten. Darauf müssen wir uns konzentrieren", so Böltl.