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Kirchheim:Schaukel meets Crosstrainer

Kirchheim, Graf-Andechs-Straße, Mehrgenerationen-Spielplatz,

Ein Crosstrainer für zwei: Bürgermeister Maximilian Böltl und der ehemalige Gemeinderat Rainer Ehrenberger testen den Fitnessparcours.

(Foto: Angelika Bardehle)

Ein neuer Spielplatz in bietet nicht nur Kindern etwas, sondern auch Älteren

Schaukel, Sandkasten, Wippe - darauf zu spielen macht den meisten Kindern Spaß. Der Nachteil: Je älter man wird, desto langweiliger wird es einem auf so einem Spielplatz. Bis man irgendwann nur noch als Aufpasser auf den Bänken daneben sitzt und den Kleinen beim Spielen zuschaut. Weil aber gerade auch für ältere Menschen Bewegung wichtig ist, hat die Gemeinde Kirchheim jetzt einen sogenannten Mehrgenerationenspielplatz an der Graf-Andechs-Straße geschaffen. Am Mittwoch wurde er offiziell von Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) eröffnet.

Auf dem Spielplatz gibt es einen Fitness-Parcours mit Turn- und Sportgeräten, die auch den Erwachsenen taugen: ein Trimm-dich-Rad zum Beispiel oder eine Art Crosstrainer und noch viele weitere Geräte, mit denen Koordination, Beweglichkeit, Motorik und der Gleichgewichtssinn geschult werden sollen. Damit auf dem Spielplatz allerdings tatsächlich mehrere Generationen zusammenkommen und sich die Kleinen nicht langweilen, gibt es auch für sie Schaukeln, Rutschen, ein großes Klettergerüst aus Holz und jede Menge Sand zum Buddeln.

Ideen, den Spielplatz umzugestalten, gab es viele. Die SPD-Fraktion stellte zum Beispiel einen Antrag für einen Fitness-Parcours. Es gab eine Malaktion, bei der Kirchheimer Kinder ihre Anregungen zu Papier bringen konnten. Die Junge Union organisierte einen "Spielplatz-Check" und befragte die Bürger, was auf den Spielplätzen der Gemeinde verändert werden sollte. Heraus kam: Die alten Spielgeräte sollten entfernt und der ganze Platz umgestaltet werden.

Dass es nun ein Spielplatz für Jung und Alt geworden ist, hat die Junge Union so zwar nicht geplant, jetzt gefällt ihr aber das Konzept der vielen Spielgeräte zum Austoben. "Ich bin begeistert", sagt JU-Ortsvorsitzender Michael Dirl. "Hier kann die Oma gemeinsam mit ihren Enkeln Spaß haben."

© SZ vom 21.10.2016 / chrh
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