Umfrage zur Landesgartenschau:"Wir kommen bestimmt noch einmal vorbei"

Lesezeit: 2 min

Daniel Brückner gefallen besonders die Einzelgärten. (Foto: Claus Schunk)

Die meisten Besucher sind voll des Lobes für die Gartenschau in Kirchheim - nur ein Paar hätte da noch einen Verbesserungsvorschlag.

Von Anna-Maria Salmen, Kirchheim

Daniel Brückner, München: Wir haben mehrere Stunden hier verbracht, es ist wirklich sehr schön. In den Einzelgärten gibt es tolle Ideen, die man sich für den eigenen Garten holen kann. Die kleinen Gärten zeigen, was man auch aus dem kleinsten Raum machen kann, zum Beispiel mit einer Sauna oder einem Tauchbecken. Das war für mich sehr beeindruckend. Die Anlage an sich ist wahnsinnig schön, sehr großzügig, mit viel Detailliebe und einer großen Blütenvielfalt gestaltet. Für unser Kind gibt es auch viele Spielplätze. Wir kommen bestimmt noch einmal vorbei.

Brigitte Metzker hat sich eine Dauerkarte gekauft. (Foto: Claus Schunk)

Brigitte Metzker, Ottobrunn: Wir sind gerade angekommen und ich freue mich sehr auf die Landesgartenschau. Ich habe eine Dauerkarte und werde sicher öfter kommen, das ist schon eine tolle Sache. Jetzt werden wir erst einmal durchlaufen und schauen, was geboten ist. Es gibt ein tolles Programm: Am Dienstag kann man zum Beispiel Steine bemalen. Auf die Veranstaltungen freue ich mich am meisten, egal ob Musik oder Lesungen. Ich bin generell gerne im Grünen und habe auch schon diverse Landesgartenschauen besucht. Das Gelände macht einen schönen Eindruck.

Hans-Joachim und Marlies Kolbe hoffen, dass sich noch einiges verbessert. (Foto: Claus Schunk)

Hans-Joachim und Marlies Kolbe, Eichenau: Bei der Anreise haben wir uns ein bisschen geärgert. Wir sind mit der S-Bahn gekommen und dort gab es keinen Hinweis, wie man zur Gartenschau kommt. Ich habe den Weg dann auf dem Handy gefunden, wir haben an der Kasse dann von unseren Schwierigkeiten berichtet - das soll auch weitergegeben werden. Aber die ganze Anlage rund um das neue Rathaus herum ist schon schön. Da hat die Gemeinde wirklich einen großen Gewinn. Natürlich ist alles noch sehr frisch und muss weiter wachsen. Wir werden noch ein paar Mal herkommen, um die Unterschiede zu sehen.

Michaela Nickel und Klaus Meissl waren zuerst gegen die Landesgartenschau und machen jetzt selbst mit. (Foto: Claus Schunk)

Michaela Nickel und Klaus Meissl, Heimstetten: Anfangs haben wir die Landesgartenschau kritisch gesehen. Es musste einiges an bestehender Natur weichen, damit waren wir nicht einverstanden. Jetzt machen wir mit bei den Bürgergärten und lieben das Gemeinschaftsgefühl dort - wir haben sogar schon Freunde gefunden. Das hätten wir vorher nie gedacht. Diese zwei mal drei Meter kleine Parzelle ist zu einem Herzensort geworden, mit Blumen, Kräutern und kleinen Metallvögeln als Dekoration. Trotzdem ist es schade, dass nach der Landesgartenschau ein Teil der Bäume wieder wegfällt.

Gabi Schemel gefällt die Landesgartenschau besser als die Bundesgartenschau in Mannheim. (Foto: Claus Schunk)

Gabi Schemel, Bensheim: Mir gefällt am besten, dass alles so natürlich und weitläufig ist. Es gibt viele Sitzgelegenheiten und Blumenwiesen mit Hängematten - da hat man schon vom Anschauen ein entspanntes Gefühl. Die Anreise hat sich gelohnt. Letztes Jahr war ich auf der Bundesgartenschau in Mannheim, aber das war mir zu steril, zu künstlich. Die Pflanzen haben dort gefehlt. Hier ist es dagegen richtig schön natürlich und sehr abwechslungsreich. Das Gelände hat einen hohen Freizeitwert. Und obwohl es gut besucht ist, fühlt es sich nicht überlaufen an.

Alexander Maslo war mit seiner Tochter auf der Landesgartenschau und ist begeistert. (Foto: Claus Schunk)

Alexander Maslo, Feldkirchen: Wir sind schon seit drei Stunden hier und haben zwar schon viel gesehen, aber immer noch nicht alles. Es ist sehr schön. Das Gelände zeigt, wie ein Teil Kirchheims in der Zukunft aussehen kann. Meiner Tochter Santa gefällt der See am Besten, mir der Ausstellungsbeitrag mit den Tiny Houses. Auch die Ausstellung zur Friedhofsgestaltung war sehr interessant: Dort hat man gesehen, dass so ein Ort nicht nur traurig sein muss. Ich bin öfter an der großen Baustelle vorbeigefahren, sie hat sich absolut gelohnt. Wir kommen gerne noch öfter.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

SZ PlusGastronomie
:Wo 105 Jahre genascht wurde, wird künftig geschwitzt

Nach fünf Generationen schließt das Café Richter in Planegg Ende Mai, weil es immer weniger Konditoren gibt und die große Zeit von Prinzregententorte und Käsesahne vorbei ist. Die bittere Pointe: An Stelle des Süßigkeitentempels zieht ein Fitnessstudio ein.

Von Annette Jäger

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: