bedeckt München 17°
vgwortpixel

Kirchheim:Entwicklungskonzept hilft bei Zuschüssen

Um für seine Bauvorhaben mehr Fördergeld zu akquirieren, will die Gemeinde Kirchheim ein sogenanntes Integrierten Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erstellen. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Ein solches Konzept beschreibt, wie sich eine Kommune innerhalb der nächsten Jahre entwickeln möchte. Die Idee ist, darin einzelne Projekte und Bauvorhaben zu bündeln, Zusammenhänge herzustellen und damit ein übergeordnetes Konzept für die Kommune zu erstellen.

Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 50 000 Euro. Die Gemeinde erhofft sich allerdings, damit langfristig Geld zu sparen. Denn dass eine Kommune ein ISEK vorweisen kann, ist Voraussetzung, um auf Fördermittel des Bundes zugreifen zu können. Wirtschaftsförderer Tobias Schock hält die Erstellung deshalb für notwendig. Etwa um das Bürgerhaus zu sanieren oder das Postgebäude im Kirchheimer Ortskern herzurichten, gebe es Fördertöpfe des Bundes. Bei solchen Bauprojekten könnten nach Ansicht der Verwaltung bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen werden. "Aber ohne ISEK brauchen wir die Bewerbung nicht einmal abzuschicken", sagte Schock in der Sitzung. Außerdem bestehe ohne eine Idee für den gesamten Ort die Gefahr, dass sich die Gemeinde nur auf die Gestaltung der Zentren in Kirchheim und Heimstetten konzentriere. Schock rechnet damit, dass die Erstellung des ISEK acht Monate dauert. Das sei relativ schnell, außerdem seien die Kosten von 50 000 Euro vergleichsweise günstig. Das liege daran, dass Kirchheim bereits für den Bau des neuen Ortsparks und das Wohnquartier dort ein Konzept erstellte.