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Kirchheim:Böltl will Keck als Stellvertreter

Stephan Keck

Stephan Keck war zwei Mal Bürgermeisterkandidat der SPD, jetzt soll er nach dem Willen von CSU-Bürgermeister Maximilian Böltl dessen neuer Stellvertreter werden.

(Foto: Lukas Barth)

SPD-Mann soll in Kirchheim zweiter Bürgermeister werden

Wenn es nach Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) geht, könnte es im Kirchheimer Gemeinderat eine Art große Koalition geben: Böltl schlägt Stephan Keck (SPD) als seinen Stellvertreter vor, wie er in einer Pressemitteilung bekannt gibt. Dritte Bürgermeisterin soll demnach Marianne Hausladen (CSU) werden. Gerd Kleiber (FDP) soll den Posten als weiterer Stellvertreter erhalten. Hausladen und Kleiber waren in der vergangenen Wahlperiode Böltls Stellvertreter. Seine Entscheidung begründet Böltl damit, dass er in einem "parteiübergreifenden Miteinander" das Beste für die Gemeinde möglich machen wolle. Im Wahlkampf hatte die SPD Böltl unterstützt. Keck hat von allen Gemeinderäten die meisten Stimmen bei der Wahl erhalten. Damit habe Keck einen "starken Gestaltungsauftrag", findet Böltl. Keck und er seien zu einem eingespielten Team zusammengewachsen. SPD-Mann Keck ist als gelernter Landschaftsbauer Aufsichtsratsvorsitzender der GmbH, die in Kirchheim 2024 die Gartenschau organisiert. Ob Böltls Vorschläge vom Gemeinderat angenommen werden, entscheidet sich am Montag, 11. Mai, wenn das neu gewählte Gremium zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommt.

© SZ vom 02.05.2020 / chrh/lb

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Von Christina Hertel

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