Kinderbetreuung Neue Kita für Siegertsbrunn

Die Fortschritt GmbH führt in Höhenkirchen-Siegertsbrunn bereits eine Großtagespflege.

(Foto: Angelika Bardehle)

Fortschritt GmbH soll Kindergarten und Krippe betreiben

Von Bernhard Lohr, Höhenkirchen-Siegertsbrunn

An den Räumlichkeiten soll es nicht fehlen. Nach massiven Problemen in der Vergangenheit, für alle Kindergarten- und Krippenkinder Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen, forciert die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn den Ausbau von Einrichtungen. Kürzlich wurde über den Neubau des von der Arbeiterwohlfahrt geführten Kinderhauses Pfiffikus an der Englwartinger Straße debattiert. Jetzt geht auch beim geplanten Neubau an der Ecke Sigoho- und Ostersteigstraße in Siegertsbrunn etwas voran.

Der Gemeinderat billigte ein Bebauungskonzept, das das Büro PMG-Architekten aus Schondorf vorgestellt hatte. Das neue Kommunalunternehmen soll den Bau errichten. Betreiben soll die Einrichtung einmal die Fortschritt GmbH, die unter anderem in Sauerlach eine Kinderkrippe und in Höhenkirchen Siegertsbrunn eine Großtagespflege führt. Der Fortschritt GmbH würde dann die anspruchsvolle Aufgabe obliegen, das notwendige Personal für die Einrichtung zu finden. Daran haperte es in Höhenkirchen-Siegertsbrunn zuletzt vor allem.

Die Pläne für den Bau gefielen den Gemeinderäten insgesamt recht gut. Es soll ein eingeschossiges, lang gezogenes Gebäude werden, in dem sich im Nordtrakt die Krippe und im Südtrakt der Kindergarten befindet. Dort ist zusätzlich außer einem flexibel nutzbaren, bis zu 130 Quadratmeter großen Mehrzweckraum auch ein Therapiezimmer vorgesehen. Für die Krippenkinder ist ein Ruheraum geplant. Das Flachdach, das durch höher gesetzte, leicht geneigte Pultdächer im Bereich der Gruppenräume strukturiert wird, könnte begrünt werden, was allerdings nicht nur auf Zustimmung stieß. Hans Loidl (CSU) warnte vor zusätzlicher Arbeit, schließlich soll bereits das Dach des neuen Feuerwehrhauses begrünt werden.

Klaus Rieger, ehemaliger Bauamtsleiter im Rathaus, der seit kurzem das Kommunalunternehmen führt, stellte als möglichen Baubeginn bereits den Sommer 2019 in Aussicht. Laut Schätzung dürfte der Bau 3,5 Millionen Euro kosten. Genauere Angaben soll es bald geben. Als Nächstes soll das Büro PMG eine Genehmigungsplanung anfertigen.