Kunstwettbewerb:Kallmann-Preis wird zum fünften Mal ausgeschrieben

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Kunstwettbewerb: In der Ausstellung des aktuellen Kallmann-Preisträgers Chris Bierl sind auch lebende Tiere zu sehen: hier eine Gottesanbeterin auf einem Bild, das eine japanische Vulkanlandschaft repräsentiert.

In der Ausstellung des aktuellen Kallmann-Preisträgers Chris Bierl sind auch lebende Tiere zu sehen: hier eine Gottesanbeterin auf einem Bild, das eine japanische Vulkanlandschaft repräsentiert.

(Foto: Florian Peljak)

Ausgezeichnet werden in diesem Jahr herausragende zeitgenössische künstlerische Leistungen im Bereich "Porträt". Bewerbungen sind bis 23. Juni möglich.

Von Udo Watter, Ismaning

Während die Ausstellung des aktuellen Kallmann-Preisträgers Chris Bierl noch bis zum 5. Juni in Ismaning zu sehen ist, geht die nächste Auflage des überregionalen Künstlerwettbewerbs schon wieder in die Startphase: In Deutschland lebende Künstlerinnen und Künstler können sich jetzt bewerben für die insgesamt mit 8500 Euro dotierte Auszeichnung. Die Ausschreibung richtet sich heuer an Personen, die sich mit dem Thema "Porträt" auseinandersetzen.

Der Kallmann-Preis wird seit 2018 jährlich vergeben und mit ihm werden besondere zeitgenössische künstlerische Leistungen in den drei Motiv- und Themenkreisen ausgezeichnet, die Schwerpunkte im Schaffen von Hans Jürgen Kallmann waren: Porträt, Tier und Landschaft. Der Maler und Zeichner Hans Jürgen Kallmann (1908 bis 1991) ist Namensgeber des Kallmann-Museums in Ismaning, auf dessen Initiative hin es gegründet wurde. Seit 1992 werden dort viel beachtete Ausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst gezeigt.

Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören Yvonne Roeb (2018, Tier), Doris Maximiliane Würgert (2019, Porträt), Lena von Goedeke (2020, Natur) und eben Chris Bierl (2021, Tier). In seiner Ausstellung "Mutual Adaption" setzt er sich mit dem Verhältnis von Tieren und ihrer Umgebung sowie von Mensch und Landschaft auseinander und untersucht dabei, in welchen gegenseitigen Abhängigkeits- und Anpassungsverhältnissen zueinander diese stehen.

Der Kallmann-Preis wird heuer zum fünften Mal vergeben. Der Sieger oder die Siegerin erhält ein Preisgeld von 1000 Euro und 7500 Euro für eine Einzelausstellung mit Katalog. Der Wettbewerb ist eine Erfolgsgeschichte, die Zahl der Bewerber steigt kontinuierlich, 2021 habe sich rund 300 Künstler und Künstlerinnen aus ganz Deutschland beworben.

Die Ausschreibungsunterlagen und Informationen zur Bewerbung finden sich auf der Homepage des Museums (https://kallmann-museum.de/kallmann-preis). Das Thema "Porträt", um das es in diesem Jahr geht, wird in einem erweiterten Sinne verstanden. Klassische Porträtdarstellungen werden ebenso berücksichtigt wie "weitere Formen der Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit und Identität des Menschen, seinen Empfindungen, seiner Lebenssituation, seiner Rolle und Verortung in der Gesellschaft oder auch mit dem Porträt in der Kunstgeschichte", wie das Kallmann-Museum mitteilt. Die Bewerbungsfrist endet am 23. Juni.

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