Knapp eine Stunde lang saßen zahlreiche Ismaninger am Montagabend im Dunkeln. Nach Angaben der Münchner Polizei hatte es gegen 21.35 Uhr einen Kurzschluss in einem Erdkabel gegeben. „Ursache war ein Defekt an einem 20-Kilovolt-Mittelspannungskabel im vorgelagerten Netz der Bayernwerk Netz GmbH“, schreibt die Gemeindeverwaltung auf ihrer Homepage.
Weite Teile von Ismaning und der Ortsteil Fischerhäuser waren laut Angaben der Gemeindeverwaltung betroffen, zwischenzeitlich etwa ein Drittel des Gemeindegebietes, heißt es seitens der Polizei. Diese hatte nach Eingang der Meldung über den Stromausfall in Absprache mit dem Energieversorger relevante Trafostationen überprüft. Dabei konnten aber keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Dies gelang erst dem Energieversorger selbst. Durch gezielte Eingriffe in die Schaltungen kam die Stromversorgung für alle betroffenen Haushalte wieder zustande. Die Unterbrechung der Stromversorgung dauerte je nach Bereich bis zu 45 Minuten. Gegen 23 Uhr war diese in der gesamten Gemeinde wiederhergestellt.
Seit Dienstagvormittag ist ein Entstörungstrupp des Netzbetreibers dabei, den genauen Fehlerort zu lokalisieren und das beschädigte Kabel zu reparieren.

