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Ismaning:Platz für neue Firmen

Freie Wählergemeinschaft fordert Gewerbegebiet in Ismaning

Die Gemeinde Ismaning kann sich über ihren Ruf als Standort bei Unternehmen nicht beklagen - jüngst konnte Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) verkünden, dass die Kommune im vergangenen Jahr 2018 Gewerbesteuern in Höhe von mehr als 81 Millionen Euro eingenommen hat. Von diesem überraschenden Rekordwert will man sich im Rathaus zwar nicht blenden lassen, gleichwohl sind auch die Werte der vergangenen Jahre kontinuierlich angestiegen. Die Freie Wählergemeinschaft will sich auf diesem Ergebnis jedoch nicht ausruhen. Die FWG-Fraktion im Gemeinderat forderte nun, die Gemeinde solle rechtzeitig weitere Gewerbeflächen schaffen.

Geeignet dafür sind aus Sicht der FWG die Grundstücke südlich des bestehenden Gewerbegebiets Agrob. Die Fraktion beantragt, zwischen dem Medienpark, der Münchner Straße und dem Autobahnring A 99 neue Gewerbeflächen auszuschreiben. Dazu müsste die Kommune ihren Flächennutzungsplan ändern. Die betreffenden Grundstücke sind derzeit im Privatbesitz. "Wir haben in Ismaning so gut wie keine freien Gewerbeflächen mehr und es braucht einfach Zeit, diese zu entwickeln", begründet Fraktionssprecher Günter Glasner den Vorstoß. Angesichts der neuen Zufahrtsstraße zur Agrob, die vergangenes Jahr fertig gestellt wurde und den Medienpark nun von Süden her erschließt, sei es nur logisch, dort noch weitere Flächen zu schaffen. Auf diese Weise, so hofft Glasner, könne die Gemeinde Flächen für künftige Interessenten vorhalten und auch der Agrob bei Bedarf die Möglichkeit zu einer weiteren Expansion geben.