Vogelgrippe am SpeicherseeWenn Kadaver im Naturparadies treiben

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Was kommt da auf Tier und Mensch zu? Manfred Siering, der Vorsitzende der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern, beim Rundgang am Ismaninger Speichersee.
Was kommt da auf Tier und Mensch zu? Manfred Siering, der Vorsitzende der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern, beim Rundgang am Ismaninger Speichersee. (Foto: Johannes Simon)

In den Schleusen hängen verendete Wildvögel – ob das H5N1-Virus die Todesursache ist, muss noch abschließend geklärt werden. Für Vogelkundler Manfred Siering steht unabhängig vom Labor-Ergebnis fest, dass Spaziergänger und Hundebesitzer vorsichtig sein sollten. Grund zur Panik bestehe aber nicht.

Von Sabine Wejsada, Ismaning

Es ist ein grausiger Anblick, wie die Kadaver der Wildvögel in der Schleuse hängen. Manfred Siering, Vorsitzender der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern, steht am Donnerstagnachmittag auf dem Mitteldamm des Speichersees im Norden von München und inspiziert ganz genau, was er von oben sieht: Eine Vielzahl an Schwänen, Gänsen und Enten ist hier verendet, der Wind und die Strömung haben die Tiere aus dem Westbecken des künstlich angelegten Sees an die Brücke mit den vier Toren geschwemmt.

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