Ismaning Holzfäller am Philosophenweg

(Foto: Florian Peljak)

Das sogenannte Eschentriebsterben bedroht den Auwald bei Ismaning. Ausgelöst durch einen Pilz verschließen sich bei dieser Krankheit die Wasseradern der Eschen nach und nach, dadurch können Kronen absterben, Äste herunterbrechen und schlimmstenfalls Stämme umstürzen. Die Eigentümer des Auwalds - die Gemeinde Ismaning, das Wasserwirtschaftsamt, die bayerischen Staatsforsten sowie der Erholungsflächenverein - und das Landratsamt als Verantwortlicher für die Sicherheit des Isarradwegs, haben zuletzt ihre Bestände überprüft. Insbesondere die Grünen fürchten einen Kahlschlag und fordern ein besonnenes Vorgehen. Wie es aussieht, wenn Bäume fallen müssen, ließ sich seit Anfang der Woche am Philosophenweg beobachten: Dort hat das Wasserwirtschaftsamt bereits eine Handvoll besonders befallener Eschen umlegen lassen. Die Straße und der Isarradweg sind deshalb zeitweise gesperrt. Wie es mit dem übrigen Wald weitergeht, wollen Landratsamt und Gemeinde am Freitag bei einer Informationsveranstaltung erläutern. Treffpunkt ist um 11 Uhr am nördlichen Parkplatz des Erich-Greipl-Stadions an der Lindenstraße.