Ismaning Handballteufel

Alles für den Nachwuchs: Trainerin Antje Perse.

(Foto: Privat)

Der TSV Ismaning hat ein neues Konzept entwickelt

Von Stefan Galler, Ismaning

Nicht nur, weil der Bau der neuen Ballsporthalle endlich in Angriff genommen worden ist, herrscht Aufbruchstimmung bei den Handballern des TSV Ismaning. Mittlerweile gibt es ein eigenes Ressort "Sportbetrieb bei den Kleinsten", den künftig Antje Perse verantwortet. Sie hat gemeinsam mit dem langjährigen Ismaninger Handballer und Vereinsarzt Florian Dreyer sowie den Trainern der Seniorenteams, Flo Bamberger, Rudi Heiss und Christoph Ilg, ein Kinder-Sportkonzept erarbeitet, das seinesgleichen sucht in der Region München: Beim "Ismaninger Handballteufel" handelt es sich um ein allumfassendes Projekt, bei dem es darum geht, die Fähigkeiten der Kinder über Jahre zu entwickeln und diese Entwicklung einmal im Jahr im Rahmen einer spielerisch-sportlichen Prüfung zu messen. Ziel ist es, dass sich die jungen Handballer stetig verbessern und ihren eigenen Fortschritt selbst nachvollziehen können.

"Wir sehen den Handballteufel als ganzheitliches Projekt, nicht nur für die sportliche, sondern auch für die Persönlichkeitsentwicklung", sagt Antje Perse. Es gehe etwa um Werte wie Teamgeist, Fairness und Leidenschaft. Eines der Ziele des Projektes sei zudem eine stärkere Bindung der kleinen Sportler an den Verein, dazu trägt auch das eigene Logo bei, das die Initiatoren dafür entwickelt haben. Anfang Mai konnte der Ismaninger Handballnachwuchs nun erstmals einen solchen Projekttag mit der ersten "Ismaninger Handballteufelprüfung" veranstalten - und die für alle Beteiligten aufregende Premiere wurde zu einem Erfolg: Fast 80 Kinder zwischen vier und zehn Jahren nahmen teil.