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Hochwasser:Behörde warnt vor Bootsfahrten auf der Isar

Erhöhter Wasserstand an Isar in München, 2020

Die Isar führt immer noch Hochwasser. Für Schlauchbootfahrer und andere besteht daher womöglich Lebensgefahr.

(Foto: Catherina Hess)

Auch wenn der Sommer zurückkehrt, sind die Pegelstände immer noch hoch und eine Gefahr für Freizeitsportler.

Auch wenn der Sommer zurückkehrt - die Nachwehen der starken Niederschläge der vergangenen Tage machen das Bootfahren auf der Isar auch jetzt noch zu einem gefährlichen Unternehmen. Deshalb warnt das Landratsamt eindringlich vor Bootspartien. Die Pegelstände der Isar seien nach wie vor hoch, es herrsche eine starke Strömung und das Wasser sei extrem trüb, sodass unter der Wasseroberfläche schwimmendes Treibgut schwer bis gar nicht zu erkennen ist, heißt es aus der Kreisbehörde. Auch seien Kiesbänke zum Teil komplett überflutet. Ursache dafür sind die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage. Zudem wird aus dem Sylvensteinspeicher derzeit mehr Wasser als üblich abgelassen. Unter diesen Bedingungen könne ein harmlos anmutendes Freizeitvergnügen schnell zu einem gefährlichen Erlebnis werden, so eine Sprecherin des Landratsamts. Von einer Bootsfahrt auf der Isar wird deshalb auch an diesem Wochenende dringend abgeraten: Lieber die Isar vom Ufer aus genießen, als sich und andere in Gefahr zu bringen, so der Rat der Behörde. Vor einer Woche hatte das Landratsamt das Befahren der Isar mit Schlauchbooten und anderem strikt untersagt.

© SZ vom 20.07.2020 / SZ/lb
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:Auch der Landkreis München verbietet Schlauchboote auf der Isar

Das Landratsamt erwartet für das Wochenende hohe Pegelstände und verbietet daher vorsorglich Fahrten auf dem Fluss bis auf Weiteres.

Von Sabine Wejsada

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