Arbeitsmarkt:IHK sorgt sich um Fachkräfte

Um einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften vorzubeugen, sollen die Bemühungen um die berufliche Bildung stärker koordiniert werden.

Der sich zuspitzende Fachkräftemangel bereitet der Wirtschaft im Landkreis München große Sorgen. Um die duale Ausbildung zu stärken und Jugendliche für eine der zahlreichen Lehrstellen in der Region zu gewinnen, hat der IHK-Regionalausschuss München-Land in seiner jüngsten Sitzung einen entsprechenden Arbeitskreis ins Leben gerufen. Die Unternehmer Magnus Harlander aus Kirchheim und Tobias Viße aus Feldkirchen werden dem Gremium vorstehen und die Aktivitäten des Arbeitskreises koordinieren.

"Die größte Sorge der Unternehmen im Landkreis ist aktuell der Fachkräftemangel, der sich in den kommenden Jahren dramatisch zuspitzen wird", betont Christoph Leicher, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses. "Daher ist es wichtig, dass wir als Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft nicht nur die Vorteile der dualen Berufsausbildung aufzeigen, sondern auch Lösungsvorschläge zur Gewinnung neuer Fachkräfte erarbeiten. Dafür haben wir den Arbeitskreis gegründet - um die Ideen unserer Mitglieder zu bündeln und in konkreten Konzepten sowie Aktionen umzusetzen."

Leicher macht deutlich: "Berufliche Bildung ist und bleibt unsere Stärke. Die Jugendlichen von heute sind die Fachkräfte von morgen. Gerade für den Neustart nach Ende der Corona-Einschränkungen, im Wettbewerb mit Wirtschaftsnationen weltweit und für den Wandel hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft sind die hiesigen Unternehmen auf top ausgebildete und motivierte Fachkräfte angewiesen."

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