Der seit 19 Jahren amtierende Hohenbrunner Bürgermeister Stefan Straßmair bewirbt sich um eine vierte Amtszeit. Die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Hohenbrunn-Riemerling haben den 56-Jährigen nun offiziell als Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2026 aufgestellt.
Der Nominierte nannte als seine wichtigsten Aufgaben für eine weitere Amtszeit den Bau der Realschule, die Erschließung der neuen Baugebiete, sowie „die Gemeinschaft in der Gemeinde zu stärken“. Der Diplom-Verwaltungswirt und promovierte Jurist Straßmair hatte im Jahr 2006 erstmals in der damals noch außer der Reihe stattgefundenen Bürgermeisterwahl mit 62 Stimmen seinen Amtsvorgänger Franz Zannoth von der ÜWG in der Stichwahl geschlagen. 2012 gelang die Wiederwahl auf Anhieb mit 52 Prozent gegen Andreas Schlick (parteilos) und Werner Landmann (SPD). 2020, dann wieder im Turnus, setzte sich Straßmair erneut erst in der Stichwahl durch, damals mit 54,7 Prozent gegen Pauline Miller (ÜWG-FW/BF).
Deutlich unter der absoluten Mehrheit, mit derzeit sieben von 20 Sitzen, liegt die CSU im Gemeinderat. Hier will man aber zulegen, wie Anton Fritzmaier, Fraktionsvorsitzender der CSU sagte, und zwar mit einer „breit gefächerten Auswahl an Kandidaten in puncto Alter, Geschlecht, Beruf und Ortsteil“.

